Kinderosteopathie

Säugling, mit zwei Händen am Kopf umfasstEin wichtiger Schwerpunkt meiner Arbeit ist das Aufgabenfeld der Säuglings- und Kinderosteopathie.

Die Entwicklung eines Kindes beginnt bereits im Mutterleib. Doch kann es schon hier zu lagebedingten Spannungsveränderungen innerhalb des Gewebes kommen, welche die weitere Entwicklung und das Wachstum des Säuglings beeinträchtigen können.

Ein weiterer Meilenstein innerhalb der Entwicklung ist dann die Geburt. Auch hierbei kann es zu geburtsbedingten Schwierigkeiten kommen, welche im späteren Verlauf zu einer starken Beeinträchtigung der kindlichen Entwicklung führen.

Bei all diesen Problemen kann der Osteopath regulierend eingreifen. Dabei ist die Behandlung, gerade bei Säuglingen, sehr sanft und ohne „ruckartige“ Maßnahmen, wodurch sie für die Kinder absolut schmerzfrei ist.

Die weitere Entwicklung vom Säugling zum Schulkind ist ein sehr komplizierter Vorgang, bei dem die Kinder stark gefordert sind. Wachsen und Entwickeln passiert nicht von alleine und kontinuierlich. So erleben die Kinder innerhalb der ersten fünf bis sechs Lebensjahren immer wieder Entwicklungsschüben, in denen sie oft im geistigen und körperlichen Ungleichgewicht sind. Dann sind sie unausgeglichener als sonst. Das kann sich beispielsweise in Schlaflosigkeit, Aggressivität oder Ängstlichkeit äußern. Natürlich sind Verlauf und Reaktion solcher Entwicklungsschübe individuell unterschiedlich ausgeprägt.

Sollten bei ihrem Kind bestimmte Entwicklungsschritte jedoch ausbleiben, sich deutlich verzögern, Lernschwierigkeiten auftreten, sie einfach fühlen, dass ihr Kind nicht in seinem individuellen Gleichgewicht ist oder sie feststellen, dass es immer wieder „Knoten“ beim Sprechen und Denken aufweist, Gedanken nicht zu Ende erzählen kann, über längere Zeiträume schreit, aggressiv, unruhig, weinerlich, unkonzentriert oder einfach anstrengend ist, dann ist es ratsam einen Osteopathen zu kontaktieren.